--------------------------Babys und Kleinkinder------------------------
Vorhaben und die nackten Tatsachen..
Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir auch bei Nummer 3, die Schlafgewohnheiten nicht ändern werden. Der Stubenwagen für die ersten Monate und danach das Gitterbett im Kinderzimmer.
Nun sind Pläne schöne Eltern Fantasien und in der Regel nicht mit den Vorstellungen des Nachwuchses kompatibel.Auch unsere Tochter hat sich, was unsere Planung angeht, anders entschieden. Schon im Krankenhaus hat sie sich regelrecht geweigert in dieser Plastikwanne zu schlafen, die man dort für die Säuglinge nutzt. Was für das Krankenhaus hygienisch und praktisch ist, ist für sie einfach nur unbequem und unpersönlich.
Zu dem sind die Betten auch sehr schmal und unbequem, was das Schlafen für mich fast unmöglich machte.
Das brachte mir zumindest 3-4 Std. in der Nacht und tagsüber immer mal wieder ein Nickerchen.
Als ich dann wieder einigermaßen auf der Seite liegen konnte, war es noch etwas einfacher zu zweit..
Nun sind in der Woche, in der ich alleine im Krankenhaus war, alle Regeln über Board geworfen worden, da mein Mann es so einfach wie möglich brauchte.Also schlief Monchhi im Bett und Junior hatte auch noch Platz, da ich ja nicht da war.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!
Seit 2 Wochen bin ich nun zu Hause und wir müssen uns irgendwie einspielen. Leider ohne ein Entgegenkommen unserer Kinder lach... Junior bekommt Ende Januar sein neues Bett. Ein Autobett, das leider nicht früher lieferbar ist. Ich hoffe, dass er mit diesem Bett besser schlafen kann und nachts nicht mehr zu uns kommen muss. Denn derzeit ist es arg voll in unserem Bett und keiner bekommt, ausreichend schlaf. Er kommt zwischen halb 5 und 6 zu uns und muss dann unterhalb seiner Schwester, zwischen uns schlafen. Dort liegt zusätzlich noch unser Hund und sie findet das absolut nicht witzig. Selbst wenn ich sie in ihr Bett schicke, kommt sie kurz darauf wieder zu uns.So weit, so gut. Nur schläft er dann selten wieder ein. Und ein fast Dreijähriger, der um 5 Uhr aufsteht, ist am Tag einfach ein ekel-
Da gibt es dann immer Theater mit dem mittleren Bruder, da er dann wach wird oder gar nicht erst einschlafen kann und sich zwischen uns drängt. Er liebt es, mit ihr zu kuscheln und sie zu füttern. Aber um 6 Uhr, hab ich nach kaum Schlaf, eigtl. keine Lust und keine Geduld.
Wenn der Große wieder Schule hat, müssen wir sowieso um 6 Uhr aufstehen, aber jetzt in meiner Schonzeit, ist das echt anstrengend. Wir haben unseren Rhythmus noch nicht gefunden, da es so chaotisch war vor Weihnachten und ich eigtl. noch nicht so kann, wie ich müsste und möchte.
Das macht zusätzlich zu der Müdigkeit, die ich habe, noch zäher..
Auch tagsüber lässt es sich unsere Kleine es sich nicht nehmen, auf einem von uns zu liegen oder mit uns in unserem Bett zu schlummern. Ihr Stubenwagen steht leer. Da ich ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen habe, da ich ein paar Tage nicht bei Ihr sein konnte, und ich mich auch ausruhen muss, habe ich das auch nicht unterbunden. Ich gebe ihr, was sie braucht, egal wie chaotische es uns alles andere macht.
Sobald unser Alltag wieder da ist, wird sie sich sowieso anpassen müssen, deshalb genießen wir die Zeit jetzt einfach, es ist schließlich unser letztes Baby...
Einkauf
Beim Babyshopping kauft man immer auf Risiko. Man weiß eigtl. nur zu 99%, was es wird.Wenn man dann Dinge wie Flaschen und Schnuller kauft, natürlich mit Zubehör, dann ist das immer mit Erfahrungen und Wunschdenken. Da ich stillen wollte, kaufte ich eine Handpumpe und passende Flaschen von Nuk. Bei unserem Erstgeborenen hatten wir Nuk und alle möglichen günstigen Flaschen und Schnuller. Er hat einfach alles genommen, ohne Probleme.
Der Mini hatte sich allerdings auf MAM Produkte eingeschossen, da ich die Brusthütchen verwendet hatte. Nuk und Co. verweigerte er. Auch unsere Kleene ist nicht wirklich begeistert von Nuk. Ich hatte extra Hello Kitty Schnuller und Flasche gekauft, freute mich auf die tollen Mädchen Editionen, die ich Gott sei Dank noch nicht gekauft hatte.
Sie würgt regelrecht die Sauger aus und mit den Flaschen kann sie auch nicht wirklich. Das trinken dauert dann doppelt so lange.
Zum Glück hatte ich in der Geschenkbox meiner Frauenärztin, eine MAM Flasche mit Schnuller, die ich nun auch benutzen muss, wenn ich möchte, dass sie ohne Probleme trinkt.Der Schnuller hingegen wird auch nicht immer angenommen. Sie scheint selbst nicht zu wissen, ob sie ihn nun mag oder nicht. Wer weiß vielleicht wird sie ein Daumenlutscher wie ihre Mama.
Leider können wir diese Situation aber nicht ändern, wie müssen da nun durch, egal wie.
Bei Junior haben wir gesehen, wie teuer das auf die Dauer wird, wenn die Schnuller verschwinden oder mit den ersten Zähnen kaputt gebissen werden.
Die Flaschen brauchen alle, neue Sauger und Dichtungsringe. Da kann man auch neue Flaschen kaufen, wenn man sich das ausrechnet ... Schade!
Stillen
Was mir besonders weh tut, ist die Tatsache, dass unsere Kleine ein geborenes Stillkind ist. Mit Ihr wäre das Stillen diesmal gut gegangen. Vom ersten Tag an, als sie bei mir im Arm lag, suchte sie die Brust. Sie sucht es auch heute noch, obwohl die Quelle versiegt ist.Die Jungs hatten dieses, riechen und suchen nicht und waren auch die absoluten Flaschenkinder. Monchhi hingegen tut sich sehr schwer mit den Flaschen und man merkt einfach, dass sie lieber gestillt werden möchte. Sie bekommt daher beim Füttern, all das, was die anderen beim stillen bekommen. Die Nähe und wärme, den Hautkontakt und das lange kuscheln danach. Sie ist auch eher für, dass Füttern nach bedarf, was ich von den Jungs nicht kannte. Die wollten ihre Flasche, schnell und voll und sie trinkt immer nur ein wenig und schläft dabei ein.. Das kann sich dann Stunden hinziehen.
Leider ist die Pulver Version nicht dafür geeignet und Madame bekommt Bauchschmerzen, was uns auch so manche Stunde kosten kann.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass man wirklich nichts vorher planen kann, egal, um was es sich handelt.







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